GTW 2023 – WS AFTER RACE 3

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Assen im Nassen…

… und das erhoffte Heimspiel unserer Niederländer fand nicht wie erwartet statt. Stattdessen hatten wir geballte Action zu beobachten oder wie Rene von Dobschütz sagte: „… ein Rennen, dass in seiner Schwierigkeit kaum zu überbieten ist.“

Es war diesmal wirklich ALLES dabei. Gutes Wetter, schlechtes Wetter, neue Fahrer, Unfälle, DNF´s und natürlich die glücklichen Dritten mit dem berühmten „Glück im Unglück“.

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Aus möglichen Regenschauern ist eine riesige dunkle Regenwolke geworden, die das Qualifying und den Rennstart regelrecht geflutet hat. Die Fahrer sind dennoch allesamt unerschrocken in die „holländische See“ gestochen und haben ihr Bestes gegeben. Im Quali hatten Riccardo Corazzari, Yannick Pleiss und Andreas Walter die Plätze 1-3 belegt. Bas van Grunsven belegt P13 als bester Niederländer.

Zum Rennstart, wurde kurz innegehalten. Die Fahrer blieben 1 Minute für unseren verstorbenen Fahrer, Kontrahenten und Freund, Andreas Roszack stehen. Zudem haben seine engen Teamkollegen Daniel Kalippke und Danny Schubert ihm die Letzte Ehre auf der Strecke erwiesen. Danny pilotierte ein letztes Mal Andreas R. Wagen mit der #51. Und auch Daniel fuhr mit einer Sonderlackierung für Andreas auf. Ich selbst kannte Andreas als Kontrahent, der seinen Porsche-Hintern immer so breit machte, dass ich meine liebe Not hatte, an ihm vorbeizukommen. Das eine oder andere Mal habe ich ihn dabei auch touchiert und im Anschluss mit ihm darüber gelacht, wie blöd wir uns doch angestellt haben. Ich erinnere mich gerne daran! Ruhe in Frieden Andreas!

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Der Start war Nervenkitzel für die Fahrer. Es regnet in Strömen. Um dich herum sind 35 Autos, die alle schneller sein wollen als du. Dann siehst du in 500m Entfernung die ersten Kurve mit der großen Auslaufzone und bereitest dich schon gedanklich darauf vor, diese im Ernstfall auch zu benutzen. Das erste Drittel der Fahrer kam ohne größere Blessuren durch die ersten Kurven. Dahinter allerdings waren einige kampfbegeisterte und unerschrockene Fahrer, die sich einen 5-Wide nicht nehmen ließen.

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5-Wide? Kann das der Crew-Chief überhaupt aussprechen? Das dachte sich wahrscheinlich auch Rene von Dobschütz, der letztendlich als Ping-Pong-Ball zwischen den anderen vieren fungierte. Leider wurde dadurch Marcel Pomper umgedreht und durfte sich erst einmal mit Markus Smetaczek darüber einigen, wer denn jetzt den Rückwärtsgang benutzt.

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Nach diesem Fauxpas gings für alle weiter im Rennen, geschont wurde dabei allerdings nichts, auch keine Fahrer. Während die beiden führenden, Riccardo Corrazari und Yannick Pleiss immer mehr ihren Vorsprung ausbauten, kämpften dahinter nahezu alle Fahrer gegeneinander und gegen die unglaublich schlechte Sicht durch das aufgewirbelte Wasser.

Nachdem sich der Regen legte und die fast alle Fahrer das zweite Mal die Pits aufsuchten, um die Slicks aufziehen zu lassen, setzten die beiden Führenden den verbitterten Kampf um die Hotlap und den ersten Platz fort. Letztendlich konnte sich Riccardo durchsetzen und holte sich den ersten Platz vor Yannick und einem der glücklichen Dritten, Elias Hermann. Elias selbst hatte sich wohl mehr Zweikämpfe erhofft aber nahm die gut gemeinten „Gesten“ der Kontrahenten trotzdem dankend an.

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Insgesamt mussten wir 8 DNF´s verzeichnen und gratulieren an dieser Stelle Milan Kort, der letztendlich die niederländischen Flaggen wieder hoch riss. Nach sagenhaften 16 gewonnen Plätzen darf er den sechsten Platz sein Eigen nennen!

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Und natürlich kann ich es nicht lassen unseren Summerseason-Champion zu erwähnen. Andreas Hering schloss nach einem Start vom 7ten Platz als 4ter ab und untermauert damit seine solide Fahrleistung oder um es in seinen Worten zu sagen: „So wie heute habe ich noch nie im Rennen geschwitzt, es war als würde ich Cabrio fahren!“ .

Meinen kurzen Bericht beende ich nun mit Roland´s Worten: „Assen im Nassen, das darfst du einfach nicht verpassen!“

Alle Infos zur Serie findest du hier!

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